AML/KYC-Anforderungen in Österreich: Ein praktischer Leitfaden für Unternehmensinhaber
Die Compliance zur Bekämpfung von Geldwäsche in Österreich ist streng und wird konsequent durchgesetzt. Das Verständnis Ihrer Verpflichtungen als Unternehmensinhaber ist entscheidend, um Bußgelder und den Entzug der Lizenz zu vermeiden.
Österreichs AML-Framework basiert auf den EU-Geldwäscherichtlinien (AMLD) und wird durch das FM-GwG umgesetzt. Alle Verpflichteten müssen ein robustes AML/KYC-Programm implementiert haben.
Wer sind die Verpflichteten?
- Banken, Zahlungsinstitute und EMIs
- Anbieter von Krypto-Dienstleistungen (VASPs/CASPs)
- Immobilienmakler und Notare
- Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Buchhalter
- Casinos und Glücksspielanbieter
Kernanforderungen an KYC
Für jeden neuen Kunden muss eine Sorgfaltspflichtprüfung (Customer Due Diligence, CDD) durchgeführt werden. Dies umfasst:
- Identitätsprüfung (Reisepass, Verbrauchsrechnung)
- Identifizierung der wirtschaftlichen Eigentümer (Prüfung des UBO-Registers/WiEReG)
- PEP- und Sanktionsprüfung
- Dokumentation der Herkunft der Mittel
- Laufende Transaktionsüberwachung
Sanktionen bei Nichteinhaltung
Die FMA kann bei schwerwiegenden AML-Verstößen Bußgelder von bis zu 5 Millionen Euro oder 10 % des Jahresumsatzes verhängen. NEXORA unterstützt Sie beim Aufbau eines gesetzeskonformen AML-Programms, das auf Ihr Geschäftsmodell zugeschnitten ist.
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